Häusliche Gewalt

Jede dritte Frau in Deutschland ist von häuslicher Gewalt betroffen. Häufig erleben auch ihre Kinder diese direkt oder indirekt. Daher sind Einrichtungen und Dienste zur Unterstützung dieser Frauen und ihrer Kinder (Frauenhäuser, Notrufe, Interventionsstellen, Online-Beratung) notwendige Hilfsangebote.

In Bayern gibt es 15 katholische Frauenhäuser in der Trägerschaft des Sozialdienstes katholischer Frauen und des Caritasverbandes sowie eines in der Trägerschaft eines Ordens, deren Arbeit sich am christlichen Menschenbild und am Auftrag des Grundgesetzes (Art. 2 (2) - Recht auf körperliche Unversehrtheit) orientiert. Die beruflich und ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen wirken parteilich für die Frauen und deren Kinder.

Der SkF Landesverband Bayern ist die spitzenverbandliche Vertretung aller katholischer Frauenhäuser in Bayern gegenüber Kirche und Politik.

Er vernetzt die lokalen Kompetenzen der Praktikerinnen in regelmäßig stattfindenden Arbeitskreisen auf Landesebene. Dort werden auch die Ergebnisse aus der Gremienarbeit der Landesreferentin auf Landes- und Bundesebene wie auch Inputs für deren politischen Auftrag in Form von Lobby-Arbeit eingebracht und Themen für Weiterbildungen besprochen.

Mit dem präventiven Projekt "PräGe - Prävention von häuslicher Gewalt: Ein Konzept für Schulen" werden BeraterInnen als MultiplikatorInnen auf den Einsatz in Schulprojekten vorbereitet.